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Der nächste Verletzte: Sellin fällt vier Wochen aus

Es ist eine harte Prüfung, der die MT Melsungen derzeit ausgesetzt ist. Neben dem tendenziellen sportlichen Formtief mit bislang überschaubaren Ausreißern nach oben, wird der Handball-Bundesligist immer stärker vom Verletzungspech heimgesucht. Seit dem Spiel am Mittwoch gegen den SC Magdeburg, welches die dezimierten Nordhessen mit 21:27 verloren, ist nun ein neuer Ausfall zu beklagen.

Den Anfang von verletzungsbedingten Ausfällen machte Gabor Langhans. Der Halbrechte konnte aufgrund von Patellasehnenbeschwerden und einer notwendig gewordenen Operation noch kein einziges Spiel bestreiten. Am Mittwoch, beim Heimspiel gegen Magdeburg, saßen Felix Danner (war letzte Woche im Spiel gegen Stuttgart umgeknickt) und Marino Maric (nach Fuß-OP noch rekonvaleszent) auf der Tribüne.

Sie mussten mit ansehen, wie ihr Mannschaftskamerad Johannes Sellin das Warm Up abbrach und von Teamarzt Dr. Gerd Rauch in die Kabine geführt wurde. Der Rechtsaußen, bis dahin mit 139 Treffern bester Torschütze der DKB Handball-Bundesliga, saß im zweiten Durchgang zwar wieder auf der Bank, aber an einen Einsatz war nicht zu denken.

Die ärztliche Untersuchung am Donnerstag ergab dann eine erneute Hiobsbotschaft für die MT: Sellin fällt mit einem Muskelbündelriss in der rechten Wade, also an seinem Sprungbein, für etwa vier Wochen aus.

“Das ist natürlich bitter, für den Spieler, wie auch für die Mannschaft. Aber alles Jammern hilft ja bekanntlich nichts. Wir haben bereits am Samstag das Rückspiel im Europapokal gegen Anaitasuna. Da müssen wir nochmal die letzten Reserven mobilisieren, alles hineinwerfen, um im EHF-Cup weiter gut im Rennen zu bleiben. Danach kommt die heiß ersehnte länderspielbedingte Ligapause von 11 Tagen und wir hoffen, da ein wenige regenerieren und einige Verletzungen auskurieren zu können”, erklärt Trainer Michael Roth.
(Foto: H. Hartung)

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