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Sjöstrand im Pech: Das Knie!

Handball-Bundesligist MT Melsungen muss in der ersten Phase der Saisonvorbereitung auf seine Nummer 1 verzichten. Torhüter Johan Sjöstrand wurden am Mittwoch von Dr. Gerd Rauch bei einer Kniespiegelung freie Gelenkkörper entfernt und der Außenmeniskus geglättet. Nach Einschätzung des erfahrenen Orthopäden wird der Schwede etwa drei bis vier Wochen lang pausieren müssen.

Nach dem knapp drei Monate währenden Ausfall in der entscheidenden Saisonphase aufgrund einer Handgelenksoperation wurde Johan Sjöstrand  nun erneut vom Pech ereilt. Weil das Knie bei gewissen Belastungen zuletzt häufig anschwoll, entschied MT-Mannschaftsarzt Dr. Gerd Rauch die Ursachen operativ zu beheben: Neben der Entfernung freier Gelenkkörper wurden Knorpel und Außenmeniskus geglättet.

“Johan wird in der nächsten Zeit lediglich Stabilisierungsübungen durchführen. In etwa drei bis vier Wochen dürfte er das Knie aber wieder belasten können. Solche Eingriffe sind ansonsten nicht weiter dramatisch”, sorgte der Kasseler Kniespezialist für eine gewisse Beruhigung bei den Clubverantwortlichen. Für den MT-Kader steht am 24. Juli mit dem Trainingslager am Fleesensee (Mecklenburg-Vorpommern) ein erster Höhepunkt in der Saisonvorbereitung auf dem Programm.

“Natürlich ist es schade, wenn Spieler, egal zu welchem Zeitpunkt, verletzungsbedingt ausfallen. Aber Johan ist ein sehr erfahrener Torwart, der sich auch nach Verletzungen wieder schnell an sein vorhergehendes Niveau heran arbeiten kann. Das hat er bei seinem Comeback nach seiner Handverletzung gezeigt, als er beim Sieg über den THW Kiel zu einem der Matchwinner avancierte. Wir werden sein Fehlen in der Vorbereitungsphase weitestgehend kompensieren können, da uns mit René Villadsen und Maurice Paske zwei weitere Torhüter zur Verfügung stehen”, erklärt Trainer Michael Roth.  

Johan Sjöstrand trägt seit letzter Saison das Trikot der Nordhessen. Der 29-jährige gehört zu den besten Torhütern der Bundesliga und sorgte mit zahlreichen Paraden und einer überdurchschnittlichen Quote von 36 Prozent gehaltener Bälle dafür, dass sein Team mit Platz vier den größten Erfolg der bisherigen Vereinsgeschichte realisierte.
(Foto: priv.).

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