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DHB-Pokal zum 25. Mal als Final Four – Kaiser zum 20. Mal dabei!

DHB Pokal – Das REWE Final Four 2017 in Hamburg mit dem THW Kiel, der SG Flensburg-Handewitt, dem SC DHfK Leipzig und den Rhein-Neckar Löwen. Der erste der beiden Veranstaltungstage ist vorrüber. In den den Halbfinalspielen vor 13.200 Zuschauern in der ausverkauften Barclaycard-Arena wurden als Endspielteilnehmer der THW Kiel, der sich mit 35:30 gegen den Final Four-Neuling aus Leipzig durchsetzte, und die SG Flensburg-Handewitt, die die Rhein-Neckar Löwen mit 33:23 abfertertigte, ermittelt. Das Finale steigt am Sonntag um 14:30 Uhr (live auf Sport1). Zuvor, um 11:15 Uhr, findet das DHB-Amateurpokalfinale zwischen dem TuS Spenge und dem HSV Bad Blankenburg statt.

Seit 1993 wird der deutsche Handball-Pokalsieger im Rahmen eines Final Four-Turniers ermittelt. Zunächst einmal in Frankfurt, seit 1994 in Hamburg. Und seit 1996 ist Bernd Kaiser dabei. Damit ist er der dienstälteste „Aktive“ beim REWE Final Four. Der Nordhesse begleitet auch in diesem Jahr als Hallensprecher die Spiele. Nur zweimal (2013, 2014) durfte Bernd Kaiser in dieser Zeit nicht ans Mikro, als seine MT Melsungen, bei der er in diesem Jahr genau seit 25 Jahren Mediensprecher und ebenfalls Hallensprecher ist, in der Runde der letzten Vier stand.

Auch bei seiner Final Four-Premiere war die MT dabei, aber nachdem diese im Halbfinale ausschied, sagte ihm der damalige DHB-Boss Heinz Jacobsen: „Kaiser, Sie machen das Finale.“ Für den 57-Jährigen war das der Beginn einer langen Karriere als „Stimme“ beim Final Four, bei Länderspielen und bei internationalen Meisterschaften. Kürzlich, beim Tag des Handballs in Hamburg, absolvierte er seine Länderspiele 207 und 208, zum REWE Final Four kehrt er an den Beginn seiner überregionalen Laufbahn zurück.
 
„Es hat sich vieles geändert seitdem“, erzählt er. Schon damals war es Bernd Kaiser, der einen ganz neuen Stil der Moderation prägte. Ein Stil, so berichtet er, der in den Anfängen für die Verantwortlichen beim DHB und bei den Medien gewöhnungsbedürftig war, bei den Fans aber bestens ankam. „Ich wollte alles emotionaler angehen, das Publikum direkter ansprechen.“

Was in einem Presseartikel  einst noch als “etwas ärgerliche Animation” bezeichnet wurde, ist heute als die Fan-motivierende Moderation in den Handball-Arenen längst Standard. Bernd Kaiser kann man also durchaus einen Pionier am Mikrofon nennen. Inzwischen ist auch das REWE Final Four zum Event geworden, Bernd Kaiser mittendrin. „Damals hätte ich am liebesten noch zehn Hände gehabt, habe nebender Sprechertätigkeit auch noch die CDs für die Musikeinspielungen eingeworfen, es war alles noch nicht so rasant wie heute“, erinnert sich Kaiser.

Und was ist für ihn auch nach so langer Zeit noch das besondere am Final Four?  „Es ist für mich immer noch ein großer Höhepunkt im Jahr“, so der Inhaber einer Marketingagentur, „hier ist das who is who des Handballs ebenso vertreten wie die große Fangemeinschaft.“ Man spürt”, berichtet er, “das Handballfieber in jedem Winkel der Halle, die Spieler setzen in der atemberaubenden  Atmosphäre jede Faser für ihren Sport frei und geben einfach alles”. Die Fans ebenso, und deren Anteil am Erfolg des Endturniers und ihrer Teams schätzt der Fachmann, früher selbst Kreisläufer, ganz hoch ein: „Sie lassen sich immer tolle Auftritte und Choreographien einfallen, das gibt noch einmal eine zusätzliche Würze und beeindruckt mich immer sehr. Dennoch herrscht bei aller Rivalität immer eine sehr sympathische, ausgeglichene Stimmung“. – M. Küppers

Auch wer am Wochenende nicht unter den knapp 13.000 Fans in der Hamburger Barclaycard Arena dabei sein kann, hat die Gelegenheit, per TV live mitzufiebern. Sport1 überträgt nach den Halbfinals am Samstag am Sonntag auch das Endspiel live ab 14:25 Uhr.







 

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