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Villadsen und Boomhouwer verletzt

Nach dem verpatzten Auftritt am Wochenende in Leipzig, der mit einer Niederlage gegen den dortigen SC DHfK endete, beklagt Handball-Bundesligist MT Melsungen auch noch zwei neue Verletzte. Während es Torhüter René Villadsen bereits im Abschlusstraining erwischte, ereilte Linksaussen Jeffrey Boomhouwer das Pech in der 40. Minute des Spiels.

Zur sportlichen Malaise kommt nun auch noch Verletzungspech hinzu. Torhüter René Villadsen zog sich im Abschlusstraining vor dem Gang nach Leipzig eine schwere Zerrung des großen Brustmuskels (pectoralis major) zu. “René muss mit einer Wettkampfpause von rund zwei Wochen rechnen”, ist sich MT-Mannschaftsarzt Dr. Gerd Rauch sicher.

Die bei Jeffrey Boomhouwer am Montag durchgeführte MRT-Untersuchung ergab, dass der Linksaussen bei seiner im Spiel erlittenen Verletzung noch Glück im Unglück hatte. Der Linksaussen hat sich nichts gebrochen, sondern “lediglich” Aussen- und Innenband im rechten Sprunggelenk angerissen. Dr. Rauch rechnet mit einem vier- bis sechswöchigen Ausfall.  

“Ich war ja erst wenige Minuten auf dem Feld, hatte gerade ein Tor erzielt. Bei einem Angriff der Leipziger verlor mein Gegenspieler die Balance, riss mich mit zu Boden und landete auf meinem Unterschenkel. Dabei knickte der Fuß extrem um. Es hätte bedeutend Schlimmers passieren können”, lässt Jeffrey Boomhouwer  die entscheidende Szene Revue passieren. “Verletzungen kommen immer ungelegen. Doppelt blöd ist jetzt, dass ich nicht nur bei der MT ausfalle, sondern auch zwei EM-Qualifikationsspiele mit unserer Nationalmannschaft versäume”, so der Holländer.  

Fin Backs rückt in den Kader auf

Für Jeffrey Boomhouwer wird nun mit Fin Backs ein Spieler aus dem Unterbau des Bundesligateams in den Kader aufrücken. Der 18-jährige ist sowohl in der A-Jugend-Bundesliga am Ball, wie punktuell auch im MT-Oberligateam. Zuletzt glänzte der Linksaussen mit 8 Treffern im Spiel der MJSG gegen die Nationalmannschaft Israels.

Zarter Aufwärtstrend aus Göppingen-Spiel in Leipzig jäh gestoppt

Mit 4:10 Punkten steht die MT nach dem siebten Spieltag in der DKB Handball-Bundesliga auf Rang 16. Dabei hatte sich nach dem Heimsieg vor einer Woche gegen Göppingen Zuversicht breit gemacht, im Oktober eine Erfolgsserie starten zu können und damit den verpatzten Saisonstart vergessen zu machen. Stattdessen mussten Müller & Co. beim 20:23 in Leipzig einen herben Rückschlag hinnehmen. Trainer Michael Roth fordert ein Umdenken in der Mannschaft: “Nach dem Sieg gegen Göppingen dachten wohl die meisten, das geht jetzt so einfach weiter. Aber spätestens nach der Niederlage gegen Leipzig sollte auch der Letzte aufwachen und merken, dass man aus einem solchen Tief nicht automatisch herauskommt”.

Die nächste Gelegenheit, sich zu beweisen, haben die MT-Cracks am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den TVB Stuttgart (17:15, Rothenbach-Halle Kassel).

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