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Nach dem Sommerfest gings ab in Trainingslager

Am Samstag noch feierte die Mannschaft im Kloster Haydau mit rund 350 Freunden, Unterstützern und Sponsoren das traditionelle MT-Sommerfest, am Sonntag gings dann ab ins achttägige Trainingslager nach Mecklenburg-Vorpommern an den Fleesensee. Als sportlichen Aufgalopp absolvierte das Roth-Team auf der Hinreise ein Testspiel beim Drittligisten Oranienburger HC. Die Nordhessen, die nach rund sechswöchiger Pause zum ersten Mal wieder Ballkontakt hatten, kamen dabei zu einem mühelosen 31:24 (15:10)-Erfolg.

Es war wieder einmal ein grandioses Fest zu Füßen des fast 800 Jahre alten Kloster Haydau in Morschen. Bis zuletzt hatten die Organisatoren ob des unbeständigen Wetters gezittert. Aber es blieb warm und trocken und so konnten das Bundesligateam und die über 350 geladenen Gäste, darunter Ligapräsident Uwe Schwenker, Prof. Dr. Walter Große, Vorstandvorsitzender von Hauptsponsor B. Braun, Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein und Kassels Sportdezernent Christian Geselle, die Veranstaltung unter freiem Himmel bis in die Nacht hinein genießen.

Nach der Begrüßung durch Aufsichtsratschefin Barbara Braun-Lüdicke und Vorstand Axel Geerken stellte Trainer Michael Roth in gewohnt launiger Manier seine Mannschaft vor - hier vor allem die beiden Neuzugänge Arjan Haenen und Gabor Langhans. Kurz darauf eröffnete Alexander Hess, Direktor vom Hotel Kloster Haydau, die üppig bestückten Büffetstationen. Mit dem anschließend entfachten musikalischen Feuerwerk – bestehend aus zahlreichen Hits aus der Funk-, Soul-, Pop- und Rockszene  – lockte die achtköpfige, international besetzte Band "Munique" die Tanzbegeisterten vor die Bühne. So verging ein fantastischer Abend wie im Fluge - DJ Giorgio blieb es vorbehalten, die Gäste mit dezenter "Nachtmusik" zu verabschieden.

Am Tag danach ins Trainingslager

Nicht bis zum Schluss des Sommerfestes bleiben konnte das Bundesligateam. Schließlich hatte Trainer Roth für den nächsten Morgen, 9.00 Uhr, die Abfahrt ins Trainingslager angesetzt. Auf dem Weg nach Fleesensee, auf der Mecklenburgischen Seenplatte, machte der MT-Tross dann am Sonntag Zwischenstation in Oranienburg. Zum ersten Mal nach rund sechswöchiger Pause hatten die MT-Cracks wieder Ballkontakt. Gastgeber Oranienburger HC, angesiedelt in der Dritten Liga, hatte da bereits drei Vorbereitungswochen absolviert.

Kein Wunder also, dass der Ball bei den Hausherren, bei denen mit Torhüter Simon Herold auch ein ehemaliger MT-Spieler unter Vertrag steht, flüssiger lief. Dennoch ließ sich der favorisierte Bundesligist den Rang nicht streitig machen. Trainer Roth brachte alle gesunden Akteure zum Einsatz und war am Ende mit deren Vorstellung nicht unzufrieden: "Nach der Pause haben wir kurz einmal angezogen, aber dann zeigte sich doch, dass wir erst am Beginn unserer Vorbereitung stehen und bisher noch keine Einheit mit dem Ball absolviert haben", so Melsungens Coach.

"Ich wusste schon, was die Jungs aus Oranienburg können, denn schließlich habe ich ja mit einigen von ihnen bei den Füchsen Berlin zusammengespielt. Uns hat es jedenfalls Spaß gemacht, vor allem, weil wir nach sechs Wochen erstmals wieder den Ball in den Händen gehabt haben", zitierte der Oranienburger Anzeiger MT-Rechtsaußen Johannes Sellin.

MT: Villadsen, ab 31. Paske - Haenen 5/2, Langhans 2, Sellin 2/1, Fahlgren 1, Danner 5, P. Müller 2, Boomhouwer 3, Schneider 2, Allendorf 5/2, Vuckovic 3, M. Müller 1, Grolla.
Zuschauer: 632 Zuschauern, MBS Arena Oranienburg.

Nächster Test am Sonntag in Hamburg

So wie das Trainingslager begann, wird es auch enden, nämlich mit einem Testspiel. Das bestreitet die MT auf der Rückfaht vom Fleesensee am So., 31. Juli,  beim Drittligisten Handball Sportverein Hamburg. Anwurf in der Sporthalle Hamburg, also dort, wo die MT vor genau 20 Jahren ihren ersten Auftritt im DHB Pokal-FinalFour hatte, ist um 15:00 Uhr. Dann gibt es übrigens auch ein Wiedersehen mit Jan Forstbauer, der letzte Saison noch das MT-Trikot trug.

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