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Nach Anfangsproblemen bekam die starke Melsunger Deckung Ostheims Kreisspieler in den Griff (Foto: WMK)

A2-Jugend: Souveräner Derbysieg in Ostheim

Eine klare Angelegenheit war der 31:20 (12:8)-Erfolg der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen im Altkreisduell bei der JSG OMO/Malsfeld. Allerdings erst nach der Pause, denn bis dahin hileten die Hochländer gut mit. Nach dem Seitenwechsel sorgten die Bartenwetzer allerdings schnell für klare Verhältnisse und zogen auf und davon.

Spielerisch dominierte die mJSG von Beginn an, hatte allerdings ihre Probleme mit der eigenen Chancenverwertung. Reihenweise blieben gute Einwurfmöglichkeiten ungenutzt oder Silas Karst im Ostheimer Tor war zur Stelle. Weil auch Melsungens Keeper Johannes Komiske seine Sache überaus gut machte, blieb die Partie lange arm an Toren. Erst ein kleiner Zwischenspurt brachte durch zwei Treffer von Jonas Czermak eine 5:2-Führung (10.).

Dieser Abstand hielt bis zur Pause. Wobei das Spiel der mJSG durchweg reifer wirkte. Während Sebastian Knaust von der Spielmacherposition seine Nebenleute bis hin zu den Außen hervorragend einband, beschränkte sich die von der JSG ausgestrahlte Gefahr auf den starken Rückraum und Kreisläufer Simon Trieschmann. Zu wenig, um Melsungens stabile Abwehr zu fordern, die nach der Hereinnahme von Jannik Schützenmeister auch Trieschmann besser kontrollierte. Im Gegensatz von nur vier Ostheimer Torschützen trugen sich für Melsungen schon bis zur Pause sieben Akteure in die Erfolgsliste ein.

Nach dem Seitenwechsel war schnell alles klar. Innerhalb von nur fünf Minuten erhöhten Kjell Schmoll, Jonas Czermak, Lucas Gute und Jonas Giebisch auf 16:9 und brachen damit den Widerstand der Gastgeber. Bis auf 23:10 (Kevin Sterz, 43.) zog die mJSG davon, ehe sie einen Gang herausnahm und Ostheim eine Resultatsverbesserung gestattete.

Während auf Seiten des JSG Spielmacher Johannes Höhle herausragte, verdiente sich bei den Bartenwetzern neben Johannes Komiske  auch Kjell Schmoll Besttnoten, der in der zweiten Hälfte klug Regie führte und auch als insgesamt neunfacher Torschütze zu überzeugen wusste.

 

Es spielten

Komiske (10 Paraden, 20 Gegentore) – Giebisch 3/2, Knaust 4, Schmoll 9, Sterz 4/1, Bitterling 1, Gute 4, Czermak 5, Schützenmeister, Ince.

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