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Zwei Aktivposten im Melsunger Spiel: Luca Schuhmann und Magnus Rulff waren mit je sechs Treffern die erfolgreichsten mJSG-Torschützen. (Foto: WMK)

JBLH: Erfolgreicher Heimabschluss gegen Nettelstedt

Das war ein versöhnlicher Abschluss vor eigenem Publikum. Die Bundesliga-A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen siegte in ihrem letzten Heimspiel der Saison gegen die JSG NSM-Nettelstedt mit 30:28 (15:12). „Wir konnten das umsetzen, was wir uns vor allem gegen Nettelstedts Rückraum vorgenommen hatten“, freute sich mJSG-Trainer Björn Brede.

Mit viel Schwung nahmen die Hausherren das Heft auch sofort in die Hand. Geführt von Magnus Rulff, der hinten die Deckung zusammenhielt und vorn nicht nur die Bälle verteilte, sondern selbst als Torschütze in Erscheinung trat. Das schnelle 5:2 durch Luca Hagemanns Tempogegenstoß beantworteten die Gäste noch mit zwei Gegentreffern, dann übernahm wieder Rulff, machte zwei Tore selbst und legte mustergültig auf für Luca Schuhmann. Dazu noch ein weiter Pass von Marian Mügge auf Fin Backs, die mJSG lag nach 11 Minuten mit 9:4 vorn. „Wir waren einfach nicht präsent genug“, erklärte Gästetrainer Dirk Beuchler.

Erst nach einer Auszeit kamen die Ostwestfalen besser ins Spiel. Arne Ransiek hielt den Rückstand mit seinen Distanzwürfen im Rahmen, hinten zahlte sich die Einwechslung von Robert Indeche aus, der in der Mitte effektiv die Räume dicht machte und den Melsungern den Weg zum Abschluss erschwerte. Weil Rechtsaußen Niklas Spreen wiederholt traf, schmolz der Vorteil der Nordhessen schon bis zur Pause zusammen.

Um nach dem Seitenwechsel vom Gast vollends aufgearbeitet zu werden. Von vier Nettelstedter Toren zum 16:16 (36.) fielen zwei nach Melsunger Angriffsfehlern und sofort eigeleiteten Gegenstößen, ein weiterer im Nachwurf, nachdem die Abwehr nicht schnell genug zupackte. „Sechs Minuten gedankliche Abwesenheit, zu wenig Spannung drin, nicht zielstrebig genug“, lautete Bredes Analyse. Erst nach einer Auszeit und der ersten Gästeführung durch Spreen besannen sich die Fuldastädter wieder auf ihre Stärken. „Ein Spiegelbild unserer Saison. Wir spielen gut und machen dann wieder zu viele Fehler“, sagte Beuchler. Fin Backs holte die Führung zum 18:17 zurück (38.).

Anschließend sorgte Torhüter Marian Mügge dafür, dass die Lücke wieder größer wurde. Zwei gehaltene Siebenmeter zu dem bereits in der ersten Hälfte parierten ermöglichten Tom Küllmer das 21:18 und etwas später Luca Schuhmann das 25:21 (50.). Diesen Vorsprung ließ sich die mJSG nicht mehr nehmen. Auch wenn es in den Schlussminuten noch einmal etwas enger wurde.

 

Statistik

mJSG: Mügge (17 Paraden / 25 Gegentore), Eggert (0 P. / 3 G.); Hagemann 2, Fischer, Rulff 6, Küllmer 2, Goßmann 2, Schuhmann 6, Ignatow5/2, Damm 1, Backs 5,  Bieber, N. Pliuto 1, M. Pliuto.

NSM: Wesemann (9 P. / 20 G.), Grzesinski (4 P. / 10 G.); Indeche 3, Schmidt, Mündemann, Lugosi 5, Kather, Ransiek 6, Mundus 7/1, Kruse 2, Hehemann, Spreen 5.

Z: 250 - SR: Hochstein / Stöwer (Köln / Marienheide) - Strafen: 2 : 4 Minuten - 7m: 4/2 : 4/1.

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