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JBLH: Mügge und Ignatow herausragend - 30:27 in Düsseldorf

Gut erholt von der Niederlage in Gummersbach vor Wochenfrist zeigte sich die A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen in der Jugendhandball-Bundesliga beim 30:27 (16:13)-Sieg bei ART Düsseldorf. „Wir sind superzufrieden. Die Spieler sind sehr selbstkritisch mit der Leistung beim VfL umgegangen und haben die richtigen Lehren daraus gezogen“, freute sich Trainer Sascha Henkel.

War es bis zum 9:7 für die Gastgeber nach etwas mehr als einer Viertelstunde noch ein offenes Spiel, drehten Dimitri Ignatow (2), Fabian Rudolph (2) und Magnus Rulff die Partie mit einem 5:0-Lauf zu ihren Gunsten. Mussten da aber schon mit der Belastung von zwei frühen Zeitstrafen gegen Rulff umgehen, der bis dahin vorgezogen in der 5:1-Formation den ART-Rückraum um Torjäger Tobias Middell empfindlich gestört hatte. Seinen Part übernahm dann Ignatow und Luca Hagemann komplettierte die Defensivreihe.

Der Vorsprung hielt konstant über die Halbzeitpause hinaus bis zum 21:18 (39.). Ein Verdienst des pfeilschnellen Ignatow, der auch vom Siebenmeterstrich nervenstark traf, sowie Torhüter Marian Mügge. Der steigerte seine bis dahin bereits starke Leistung Mitte der zweiten Hälfte noch, vernagelte seinen Kasten regelrecht und war mit insgesamt über 30 parierten Bällen der zweite Trumpf im mJSG-Kollektiv. „Er hat gehalten was er musste und darüber hinaus noch viel mehr“, schwärmte Henkel von seinem Schlussmann. Während Rudolph, Ignatow und Rulff vorn zuverlässig trafen, musste der MT-Keeper, der außerdem noch zwei Strafwürfe entschärfte, nur einmal hinter sich greifen – die Begegnung war nach zwei Toren in Folge von Florian Weiß vorzeitig entschieden (28:19, 49.).

Eng wurde es trotzdem noch einmal, nachdem Rulff die dritte Hinausstellung kassiert hatte und weitere Zeitstrafen die Gäste dezimierten. Aber das Polster reichte, um die ersten beiden Punkte der noch jungen Saison einzufahren. „Super Leistung der Mannschaft mit einem überragenden Marian Mügge im Rücken. Alle waren bissig und haben sich auch von den vielen Strafen nie aus der Ruhe bringen lassen“, fand Henkel kaum Ansätze für Kritik an seiner Mannschaft.

 

Statistik

mJSG: Mügge, Suck; Hagemann, Rudolph 5, Fischer 2, Rulff 4, Küllmer, Goßmann, Schuhmann, Ignatow 12/5, Damm, Schmoll, Weiß 7, Bieber.

ART: Spierau, Dreyer; Müller, Schiffmann 1, Sobierajski 3, Barentzen 6/1, Zwarg 4/1, Prior 2, Gleich, Rennings 3/2, Fuhrmann 1, Middell 7.

Zuschauer: 80 – Schiedsrichter: Cesnik / Konrad (Gummersbach) – Strafen: 8:18 Minuten – Siebenmeter: 8/4:5/5.

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