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JBLH: Niederlage zum Saisonstart - 25:31 in Gummersbach

Die A.Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen hat zum Auftakt der Jugendhandball-Bundesliga beim VfL Gummersbach beide Punkte abgeben müssen. Mit 25:31 (11:16) unterlagen die Schützlinge des Trainer-Duos Björn Brede und Sascha Henkel dem Vorjahres-Dritten der Staffel West.

Die Melsunger fanden nur zögerlich in ihr Angriffsspiel. War das zu Beginn noch über eine starke Abwehrreihe zu kompensieren, löste Eldar Starcevicmit dem ersten Treffer der Partie nach fünf Minuten die Handbremse zumindest bei den Gastgebern. Die zogen in der Folge schnell auf 2:6 davon und zwangen die Gäste damit zu einer frühen Auszeit. Die ihre Wirkung nicht verfehlte. Vor allem Florian Weiß, der mit einer Kapselverletzung an der Wurfhand mit Handicap ins Spiel gegangen war, drehte auf. Vier Treffer des Halblinken und eine feine Einzelleistung von Fabian Rudolph brachten den MT-Nachwuchs wieder auf 6:7 heran (15.).

Dass es nicht zu mehr reichte, lag an zwei nicht genutzten Strafzeiten gegen Gummersbach sowie mehreren unnötigen Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung. Ärgerlich überdies, dass Würfe von Fabian Rudolph, Florian Weiß und Dimitri Ignatow nur am Gebälk landeten und jeweils direkte Gegenzüge zu  Toren zur Folge hatten. So wuchs der Rückstand trotz einer prima Torhüterleistung von Marian Mügge bis zur Pause kontinuierlich an.

Wesentlich konzentrierter gingen die Nordhessen zunächst den zweiten Durchgang an. Magnus Rulff, Fabian Rudolph und Fin Backs brachten die mJSG wieder in Schlagdistanz, ehe  sich der VfL bei seinem dreimal erfolgreichen Rechtsaußen Albin Xhafolli bedanken konnte, dass der Vorsprung wieder auf fünf anwuchs (22:17, 41.). „In solche Situationen, als es mal gut für uns lief, haben wir es einfach nicht geschafft, dem Spiel einen anderen Charakter zu geben“, ärgerte sich Brede über die verpasste Gelegenheit. Zudem schlichen sich dann doch wieder zu viele Konzentrationslücken ins Melsunger Spiel ein. Hier ein Pass in den Rücken, da ein Schrittfehler, dort beim Wurf im Kreis gestanden - die Liste der Fehler war lang und vielfältig. Spätestens nach Tobias Weilers 27:19 für die Oberbergischen war die Vorentscheidung gefallen, auch wenn die letzten Minuten noch einmal zu einer leichten Resultatsverbesserung genutzt wurden.

„Es war mehr drin“, bilanzierte mJSG-Trainer Brede. Aber: „Viele herausgespielte Chancen nicht genutzt, nicht kaltschnäuzig genug gewesen und nicht geschafft, die Außen konstant in unser Spiel einzubinden“, zählte er die hauptsächlichen Versäumnisse auf. Während sein Kollege Denis Bahtijarevic von einem „immer kontrollierten Spiel“ sprach und „mit dem Sieg im immer schweren ersten Spiel und mit der kämpferischen Leistung zufrieden“ war, spielerisch aber auch bei seinem Team noch viel Luft nach oben sah.

 

Statistik

 mJSG: Mügge (17 Paraden / 30 Gegentore), Suck (bei zwei Siebenmetern, 0 P. / 1 G.); Hagemann, Rudolph 3, Fischer, Rulff 2, Küllmer, Schuhmann 1, Ignatow 6/4, Damm, Schmoll, Weiß 8, Koch, Backs 5.

VfL: Malek (14 P. / 23 G.), Klama (0 P. / 2 G.); Starcevic 4, Weiler 4/3, Christou 1, Mentges, Neitsch 1, Xhafolli 5, Herzig 8/4, Borisch 1, Krefting 2, Pauly 1, Stüber 4.

Z: 50 - SR: Bona / Frank - Strafen: 10 : 14 Minuten - 7m: 4/4 : 8/7.

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