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JBLH: mJSG chancenlos - 26:36 in Lemgo

Die A.Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen hat ihr Spiel in der Jugendhandball-Bundesliga bei der HSG Handball Lemgo mit 26:36 (12:18) verloren. „Wir haben Lemgo einfach spielen lassen und waren immer einen Schritt zu spät dran“, fasste Trainer Sascha Henkel zusammen.

Denn von  Beginn an liefen die Nordhessen einem Rückstand hinterher. Weil Lemgos Torhüter Tyrone Benjamin einen glänzenden Tag erwischt hatte und schon nach 13 Minuten auf sieben gehaltene Bälle kam. Seine Kollegen im Angriff trafen zuverlässig und warfen eine 9:2-Führung heraus. Anlass für Melsungens Trainer, schon früh bereits die zweite Auszeit zu nehmen. „Wir waren überhaupt nicht da, lagen gleich 0:4 hinten und hatten keine Geduld“, sagte Sascha Henkel.

Zumindest vorübergehend wurde es besser und der Rückstand ein klein wenig abgearbeitet. Ein Verdienst von Florian Weiß, der seine anfängliche Zurückhaltung ablegte, sich wiederholt Lücken im ansonsten sehr stabilen Lemgoer Abwehrverbund suchte und mehrfach erfolgreich abschloss. Daneben schaffte es allerdings nur Dimitri Ignatow, Tyrone Benjamin zuverlässig zu überwinden. Zu wenig, um wieder in Schlagdistanz zurückzukommen.

Dem Ansatz einer Aufholjagd in der zweiten Hälfte stand das Holz im Wege. Fin Backs traf die Latte, Jonas Koch und Fabian Rudolph den Pfosten – und Lemgo weiter ins Tor. Nach 37 Minuten und dem 14:24 durch Lemgos Besten, Jan-Magnus König, war die letzte Auszeit fällig. Doch auch die verpuffte wirkungslos. Es wollte absolut nichts gelingen an diesem „gebrauchten Tag“ (Henkel). In zwölf Minuten nach der Pause erzielte die mJSG durch Fin Backs, Jonas Koch und Dimitri Ignatow ganze drei Tore, traf dafür aber sechsmal das Torgebälk.

Erst als Lemgo beim Stand von 27:14 anfing zu experimentieren und die Melsunger Abwehr offensiver agierte, kam noch einmal Leben ins Spiel. Nach 50 Minuten machte Magnus Rulff das 23:29 (50.). Ein zu spätes Comeback, das die Gastgeber zudem noch einmal kontern konnten. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir mit 8:0 Punkten starten können“, zeigte sich HSG-Trainer Leif Anton ebenso glücklich wie überrascht. Hatte aber auch eine Erklärung für die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben uns auf Melsungens Stärken vorbereitet und die vorgegebene Taktik gut umgesetzt“.

 

Statistik

mJSG: Mügge (3 Paraden / 24 Gegentore), Suck (8 P. / 12 G.); Rudolph, Fischer 1, Rulff 4, Küllmer, Schuhmann, Ignatow 8/1, Damm 1, Schmoll, Weiß 7, Koch 1, Backs 4,  Bieber.

HSG: Benjamin (15 P. / 24 G.), Rütten (2 P. / 2 G.); Krüger 5, Pritschert 5, Brüggemeier 3, Jebram 1, L. Pieper 1, M. Pieper 2, Schalles, König 13/5, Krause 1, Hangstein 5.

Z: 110 - SR: Hochstein / Stöver (Marienheide) - Strafen: 6 : 12 Minuten - 7m: 5/5 : 2/1.

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